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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Fibre Cast

Lupe

Knoten aus Polymerbeton

Fibre Cast

Lupe

Knoten und Zugversuch in der Vorstudie

Fibre Cast

Lupe

Druckproben aus Polymerbeton in Schalung

Fibre Cast - leichte hochbelastbare Gussverbindungen aus FFRP für leichte Stabtragwerke aus FVK und Holz

Bis heute gibt es keine materialgerechte, effiziente und montierbare Verbindungstechnologie für leichte, materialsparende Tragwerke aus Holz oder faserverstärktem Kunststoff (FVK). Zudem sind die bekannten Verbindungstechnologien
gestalterisch ungenügend für feingliedrige sichtbare Strukturen wie Überdachungen, Fassaden oder biege-aktive Tragwerke.
Forschungen von Schmid und Gengnagel führten zu einem neuartigen, hocheffizienten Verbindungskonzept für schlanke Stabtragwerke aus FVK oder Holz, mit dem besonderen Vorteil der Lösbarkeit der Verbindung. Damit ist eine einfache Baustellenmontage, der mobilen Einsatz der Dachstrukturen für temporäre Bauten und Notunterkünften und die einfache Recyclierbarkeit der Bauteile garantiert.

Das neue Verbindungskonzept basiert auf leichten Gussknoten aus faserverstärktem, mineralisch gefülltem Epoxidharzguss (FFRP). Die Kräfte innerhalb der Verbindung werden mit Hilfe von belastungsaffinen Geometrien maßgeblich durch
Formschluss übertragen. Die Lösbarkeit der Verbindung ist gewährleistet. Das neue Hybridgussmaterial und das Kraftübertragungsprinzip des Formschlusses führen zu neuen, belastungsaffinen, innovativen Geometrien der Verbindungsbereiche.
Vorversuche mit diesem Verbindungskonzept lieferten gute Ergebnisse, zeigten aber auch, dass ein erheblicher Forschungsbedarf zu den Grundlagen und den fundamentalen Wirkungsprinzipien der Verbindung besteht.
Im Forschungsprojekt werden deshalb erstmals die wissenschaftlichen Grundlagen für die neue vorgeschlagene Verbindungstechnologie erforscht werden.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Eigenschaften des neuen Hybridwerkstoffes, die Erforschung einer materialgerechten Kraftübertragung durch Formschluss mit FFRP und die Entwicklung einer computergestützten Prozesskette für die Entwicklung
indivudueller Detaillösungen unter Berücksichtigung von Tragfähigkeit und Herstellbarkeit der Details.

Die Hybrid Plattform der TU-Berlin und UdK-Berlin unterstützt das Team durch Vermittlung hochschulinterner Ressourcen und Projektkommunikation.

Forschungspartner

FG Konstruktives Entwerfen und Tragwerksplanung, Prof. Dr.-Ing. Christoph Gengnagel, UdK-Berlin

Forschungsförderung

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Ansprechpartner

Stephan Arendt
(030) 314-72164
TIB 13B - TIB1B-11
Raum 318

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